Capoeira - Capoeira Berimbau

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Capoeira

Capoeira

Capoeira ist ein brasilianischer Kampfsport, der von Sklaven entwickelt wurde um sich aus den Fesseln der Sklaverei zu befreien.

Bestehend aus Kampf, Tanz, Akrobatik, Musik, Geschichte und Spiel genießt Capoeira weltweit immer größere Popularität und gewinnt sowohl Jung als auch Alt für sich. Gefördert wird Körpergefühl, Kraft, Flexibilität, Kondition und Konzentration, Kreativität, Rhytmus, Teamgeist sowie den respektvollen Umgang mit sich, seinem Körper und seinem Umfeld.




Der Ursprung

Als Brasilien im Jahr 1500 von Pedro Álvares Cabral eingenommen wurde versklavten die Portugiesen die einheimische Bevölkerung (brasilianischen Indianer). Schnell stellte sich heraus, dass die gefangen genommenen Indianer nicht für die harte Arbeit auf den Plantagen geschaffen waren. Woraufhin freie Afrikaner zu tausenden in riesigen Sklavenschiffen nach Brasilien verfrachtet wurden.                                         Das einzige was sie noch hatten – ihren Glauben und ihre Kultur.

In der gemeinsamen Gefangenschaft entstand eine Afrobrasilianische Kultur.             Tänze ähnlich der Ginga (Capoeira Grundschritt) wurden an Generationen von afrikanischen und brasilianischen Kindern weitergegeben.

Nach jahrzentelangen Misshandlungen wurde eins immer größer, das Verlangen nach Freiheit, welches die Sklaven dazu führte sich jene zurückzuerkämpfen.                   
Aus den Arbeitsplantagen in den Urwald geflohen bildeten sich sogenannte Quilombos (Flüchtlings- / Wehrdörfer), doch auch dort waren die Sklaven nicht sicher. Getrieben von Macht und Geld wurden Soldaten in die Wälder geschickt, um die Entflohenen wieder gefangen zu nehmen.

Da die Sklaven keinerlei Waffen besaßen, mussten sie eine möglichkeit finden sich erfolgreich gegen diese zu wehren. Sie ahmten Bewegungen von Tieren nach und entwickelten Tanz- zu Kampfbewegungen – die Urform der Capoeira war geboren.


Die Musik

Die Capoeira-Musik ist für die Roda (Kreis in dem man Capoeira macht) von großer Bedeutung. Das Spielen der Intrumente, das Klatschen und Singen schaffen die Basis und geben Energie für die Capoeiristas in der Roda.

Einer der Capoeiristas am Berimbau (Musikbogen) stimmt Lieder an, der Kreis antwortet mit dem Refrain. Manche Lieder sind Aufforderungen zu einem Kampf oder zu einem ruhigen Spiel, denn der Text und der Toque des Berimbaus stehen in Verbindung mit dem Geschehen in der Roda.

Die Bateria setzt sich zusammen aus drei Berimbaus mit unterschiedlich großen Cabaças (kürbisartiger Klangkörper), der Gunga, Média und Viola, einer Atabaque (Trommel), zweier Pandeiros (Tambourin) und eines Agogôs (Glocke aus Kokosnuss).



Gunga, Média, Viola, Pandeiro, Agogô, Reco-Reco





 
 
 
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